Archiv für Januar 2006

Glosse – Gedanken eines Gruppenleiters aus der Rentenversicherung

31. Januar 2006

Nachfolgend findet sich eine Glosse, welche in der Ausgabe 2004 des ver.di-Magazins ver.di vor Ort abgedruckt war.

Der Inhalt ist (c) by ver.di und darf mit freundlicher Genehmigung durch ver.di hier abgedruckt werden.

Gedanken eines Gruppenleiters – RV -

6.30 Uhr
Rentenbüro. Früh am Morgen. Richtig früh. Jetzt oder nie. Jetzt mach’ ich diesen Fall fertig. Der ist nämlich undurchsichtig. Da muss ich mich in die Akte einlesen. Also jetzt. Jetzt ist es noch ruhig. Später geht ständig das Telefon. Dann macht’s keinen Sinn mehr. Oder besser erst heute Nachmittag? Wenn der Run vorbei ist?

Stopp, hinhören! Der Abschnittsleiter verkündigt die gestrigen Besprechnungsergebnisse. Aha: Laufzeit! Altersrenten sofort, mit allen Mitteln, mit oberster Priorität erledigen. Na gut. Also unsere Arbeit passend umverteilen – halt der neuen Gewichtung entsprechend.
Gut, dass wenigstens mein Dritter zurück ist. Hat zwar immer noch ‘ne Schniefnase, kann mir aber helfen die ganzen Altersrenten
rauszusuchen. – Alles neu sortiert. Fristen durchgeguckt.
Mal schauen, in welchen Fällen ich am Telefon oder per Fax was erreichen kann. Hier fehlt das Arbeitsamt. Also faxen. Telefonieren macht keinen Sinn, hab’ ich gestern in einem anderen Fall versucht. Nur Warteschleife.
So, Vordruck fertig – hin zum Fax. Einmal halb durch den Flügel. Soll ja fit halten. Die 3 Minuten Aufwand.
Pro Fax. So – wieder da. Nächster Fall. Wieder faxen…

8.37 Uhr
Altfallliste. Vom Büroleiter. Fünf Fälle drauf. Soll ich sofort nachschauen. Nun denn… Alles medizinische. Gutachten kommen nicht. Nicht unsere Schuld. Also hin zum Büroleiter und erklären…

9.20 Uhr
Was denn jetzt? Sonderlauf? Wie – zwingend bis zum 04.03. zu erledigen? Heute ist der 20.02.! Das sind ja nur 9 Arbeitstage. Und teilweise muss ich da noch Rückfragen halten!

9.40 Uhr
So, Fälle gezogen. Sind jetzt bestimmt wichtiger als die Altersrenten …

10.00 Uhr
FBB-Besprechung. Thema: Unsere „liebsten“ Fehler. Hat alle die Prüfgruppe gefunden.
Also sollen wir noch mal drüber reden. Damit wir es verstehen und nie wieder tun. Komisch – waren ja ‘ne Menge Fehler. Hätt’ ich nicht gedacht. Und dann werden die Prüfgruppen abgeschafft!
Fällt denn dann noch auf, dass sich bei uns Fehler einschleichen? Kann doch immer mal passieren, ist schließlich ‘ne komplizierte
Materie …

11.00 Uhr
Wieder zurück am Platz. Muss’ meinen Dritten vom Telefon erlösen. Hat wohl mal wieder ohne Unterbrechung
geklingelt …

12.20 Uhr
Bloß gut, dass gleich Pause ist. Nicht ‘mal ein Kaffee war heute drin. Oder mach’ ich die Pause durch? Schließlich muss ich heute schon um 16.00 Uhr gehen. Ist vielleicht besser. Sonst stimmt unsere Statistik zum Monatsende nicht. Gibt dann nur Ärger. Da sieht ja keiner, dass ich schon wieder auf 70 Stunden plus bin. Und dass mein 2. im Urlaub war. Und dass der 3. krank war. Und
dass keiner vertreten konnte, weil’s im restlichen Büro nicht viel besser aussah …

Nur manchmal – wenn ich nach Hause gehe – dann höre ich eine Stimme in mir. Worte, wie aus einer längst vergangenen
Zeit:

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg.“
„Unsere Führungskräfte … handeln im Bewusstsein der Verantwortung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“
„Ein optimaler Informationsfluss und eine wirksame Kooperation finden zwischen allen Ebenen und Fachbereichen statt.“
„Führungskräfte sorgen für eine ausgeglichene Arbeitsverteilung und berücksichtigen hierbei den Wissensstand und das Leistungsvermögen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Lieber Kollege! Die Sätze kenn’ ich auch! Die stehen in einer Publikation der Knappschaft.

Die nennt sich „Leitbild und Grundsätze für Führung und Zusammenarbeit“.
Haben wir alle mal bekommen. Haben einige gelesen. Setzen manche um. Haben viele ganz unten im Schreibtisch und längst vergessen …

Hinzuverdienstgrenze ab 01.01.2006 auf 350,- Euro erhöht

31. Januar 2006

Viele Bezieher einer Alters- oder einer Erwerbsminderungsrente verdienen neben ihrer Rente noch etwas dazu. Hierbei gilt es bei Vollrenten eine Hinzuverdienstgrenze von jetzt 350,- Euro einzuhalten:

Rente und Hinzuverdienst
-Hinzuverdienstgrenze geringfügig angehoben-

Rentenbezieher, die sich vor Vollendung des 65. Lebensjahres nebenbei noch etwas hinzuverdienen möchten, dürfen bestimmte Grenzen nicht überschreiten. Bislang galt für die Vollrenten wegen Alters und für die Renten wegen voller Erwerbsminderung (bzw. voller Erwerbsunfähigkeitsrente) eine Hinzuverdienstgrenze von 345 Euro im Monat. Seit dem 01. Januar 2006 dürfen Rentner nunmehr bis zu 350 Euro im Monat hinzuverdienen.
[...]

Knappschaft-Bahn-See – Rentenversicherung

Somit können solche Rentner ab dem 01.01.2006 etwas mehr hinzuverdienen als bisher. Es empfiehlt sich auch weiterhin, vor Aufnahme der geplanten Beschäftigung dies dem jeweiligen Rentenversicherungsträger schriftlich mitzuteilen und zu bitten die Auswirkungen auf die Rente zu prüfen. So geht man auf Nummer Sicher.

PS: Der obige Hinweis stammt von der Homepage der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See und ist relativ informativ. Schade nur, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter duch das interne Mailsystem nicht direkt über diese Änderung zum 1. Januar 2006 informiert worden sind. Solche Fragen werden schließlich häufiger gestellt – und bei anderen, teilweise sehr seltenen, Sachverhalten wird man ja auch immer wieder umfagreich mit ausreichenden (wenn nicht sogar zuviel…) Informationen versorgt..

Machen Behörden ihre eigenen Gesetze?

30. Januar 2006

Folgendes habe ich im Netz gefunden:

Gegen „bürokratischen Wahnsinn“
„Kontakt“ schimpft über Verwaltungsaufwand: Die Hilfe leidet / Pfarrer Biedert: „unsozial“

Vom 30.01.2006
Von Ralf Schuster
Der Verein „Kontakt – Soziale Dienste“, der sich in Rüsselsheim um die Betreuung von Älteren und behinderten Bürgern kümmert, sieht diese gemeinnützige Arbeit durch immer mehr Büroarbeit und Verordnungen geschmälert. Von einem „bürokratischen Wahnsinn“ spricht Eva Eisenhauer, die seit 1992 für „Kontakt“ arbeitet. Während früher vielleicht zehn Prozent ihrer Tätigkeit für die Verwaltung draufgegangen seien, würden dafür jetzt weit über 50 Prozent erforderlich, worunter die inhaltliche Arbeit leide. Was dem Hilfeverein derzeit vor allem zu schaffen macht, ist die so genannte Minijob-Zentrale bei der Bundesknappschaft, die seit dem Jahre 2003 für die Betreuung der 34 Helferinnen zuständig ist, die in 70 Haushalten tätig sind.
[...]
Während „Kontakt“ sich jetzt im 34. Jahr seines Bestehens um eine möglichst intensive Hilfe mit geringem Verwaltungsaufwand bemüht, beklagt Eva Eisenhauer zunehmende Bürokratisierung durch die für sie zuständige Behörde in Essen:
[...]
Zu Beginn dieses Jahres wurde beispielsweise das komplette Verfahren wieder geändert: Die Sozialversicherungsbeiträge müssen jetzt bis zum „drittletzten Bankarbeitstag“ des Beschäftigungsmonats an die Knappschaft überwiesen sein, während man bisher Zeit bis zum 15. des Folgemonats hatte.
[...]
Auch Pfarrer Ullrich Biedert, Vorsitzender des Rüsselsheimer Vereins, schimpft: Er hält es für „unsozial“, wenn die Behörde denen das Leben schwer macht, die sich um schwache Menschen kümmern. Wer für andere die Ärmel hochkrempele, dem dürften nicht „Fesseln angelegt werden“, ärgert sich der Krankenhauspfarrer und stellt erbost fest: „Das sind Bürokraten.“

Mainspitze · Gegen „bürokratischen Wahnsinn“ – „Kontakt“ schimpft über Verwaltungsaufwand: Die Hilfe leidet / Pfarrer Biedert: „unsozial“

Die Fragen die sich jetzt mir stellen:

1.) Seit wann sind die ausführenden Behörden für die gesetzlichen Grundlagen, nach denen sie handeln, verantwortlich? Glaubt man etwa wirklich, dass die Bundesknappschaft Minijob-Zentrale in Essen die Gesetze macht? Aber jetzt weiß ich wenigstens warum meine Kolleginnen und Kollegen in Essen (und Gelsenkirchen) immer von ihrer Arbeitsbelastung berichten. Die müssen ja anscheinend auch noch die Gesetze machen…
2.) Wäre es diesem Verein lieber diese Angelegenheit mit jeder individuellen Krankenkasse (also in diesem Fall bis zu 34) und jedem zuständigen Finanzamt zu regeln? Oder ist dann doch eine einzige Behörde als Ansprechpartner sinnvoller?

Stichtag 31. März 2006 für freiwillige Rentenbeiträge

29. Januar 2006

Ein wichtiger Hinweis für all die, die freiwillige Beiträge zur Rentenversicherung zahlen (wollen):

Zahlung freiwilliger Beiträge für 2005
Stichtag 31.März 2006 nicht vergessen!
Alle Versicherten, die noch für das Jahr 2005 freiwillige Beiträge entrichten möchten, sollten den Stichtag im Auge behalten. Die Möglichkeit zur Zahlung freiwilliger Beiträge für das Jahr 2005 besteht nur noch bis zum 31.März 2006.

Knappschaft-Bahn-See – Rentenversicherung

Rente mit 67 doch früher als geplant?

28. Januar 2006

So wird es jedenfalls anscheinend geplant.

Berlin (Reuters) – Bundesarbeitsminister Franz Müntefering will das Rentenalter schneller heraufsetzen als bisher geplant. Im Magazin „Focus“ plädierte der SPD-Politiker dafür, die Rente ab 67 bereits zum Jahr 2023 oder 2029 umzusetzen. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD ist die schrittweise Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 67 Jahre spätestens bis 2035 vorgesehen. „Ich könnte mir statt 24 Jahren auch 18 oder zwölf vorstellen“, sagte Müntefering in dem am Samstag veröffentlichten Interview.

Top-Nachrichten | Reuters.co.de

Die Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung ist sicher

28. Januar 2006

Die Rente Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung ist sicher:

Presseportal: Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung trotz Nullrunden deutlich positiv

Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat ihre Berechnungen zur internen Rendite der gesetzlichen Rente aktualisiert. Sie kommt hierbei auch für jüngere Jahrgänge weiterhin zu deutlich positiven Renditen. Anders als bei den letzten Berechnungen wurden nun die Nullrunden bei den Rentenanpassungen der Jahre 2004 und 2005 berücksichtigt sowie die aufgrund des Rentenversicherungs-Nachhaltigkeitsgesetzes zu erwartenden geringeren Rentenanpassungen.

Presseportal: Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung trotz Nullrunden deutlich positiv

Scheint eine Reaktion auf vermeintliche Schrumpf-Renten zu sein…

Der Wert einer sicheren Bankverbindung

28. Januar 2006

Gestern (am 27. Januar 2006) hatte ich ein Telefonat, welches fast so ablief wie dieses hier. Auch hier hat der Versicherte mal eben schnell seine Bankverbindung im Verfahren geändert. Als ich ihm dann mitteilte, dass das Geld am 24. Januar 2006 angewiesen wurde und somit schon „unterwegs“ sei, teilte er mit, dass er zum 31. Januar 2006 gekündigt hätte.

Der Versicherte hätte aber eigentlich wissen können, dass die Überweisungen bei uns ein wenig länger dauern – von der eigentlichen Anweisung bis zum Zeitpunkt, wo das Geld wirklich auf einem Konto verfügbar ist, können nun mal bis zu 14 Werktage vergehen. Das wurde ihm im Dezember und Anfang Januar mehrfach auch erklärt und aufgrund einer älteren Nachzahlung die Anfang Januar abgerechnet wurde auch „faktisch“ demonstriert.

Vielleicht sollte man demnächst in einer neuen Auflage der Antragsformulare bei der Abfrage der Bankverbindung einen Zusatz wie folgt anbringen:
„Ändern Sie bitte Ihre Bankverbindung nicht in laufenden Verfahren, wenn Sie z.B. noch eine Nachzahlung erwarten! Teilen Sie bitte Änderungen der Bankverbindung frühestmöglich (6 Wochen vorher) mit!“

… und wenn wir dann gerade am Ändern sind, wäre es sinnvoll auf den Bescheiden auch gleich das Zielkonto nach dem Motto „auf ihr Konto ###### bei der XYZ-Bank (BLZ: ########) werden überwiesen …“ anzugeben.

41 Stunden/Woche

27. Januar 2006

Ab 1. März 2006 soll es wohl so weit sein:

Die gesetzlich verordnete Erhöhung der Arbeitszeit auf 41 Stunden pro Woche für Bundesbeamte tritt in Kraft. Wie meinte ein Kollege noch dazu?

„Wenn ich wirklich nur 41 Stunden in der Woche arbeiten würde, wäre ich froh!“

Angesichts der derzeitigen Mehrbelastungen wäre es wirklich ein frommer Wunsch zu glauben, dass man nur 41 Stunden pro Woche arbeiten müßte.

Durch diese einseitige Änderung geht die Schere zwischen den Angestellten und den Beamten weiter auseinander. Früher war das mal gleich (jeweils 38,5 Stunden), dann erhöhte die Bundesregierung nur für die Beamten auf 40 Stunden und zog erst mit dem neuen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) mit 39 Stunden etwas nach.

Natürlich werden jetzt wieder viele Leute sich denken „Richtig so, die Beamten machen eh nicht genug!“ und auch der eine oder andere Angestellte des öffentlichen Dienstes freut sich jetzt. Doch ich denke die Erfahrung (erst die Beamten von 38,5 auf 40, dann die Angestellten von 38,5 auf 39) zeigt es, dass Verschlechterungen bei den Beamten auch auf die Angestellten übertragen werden.

„… und schäme mich sehr dafür!“

25. Januar 2006

Aus einem Brief:

Es tut mir leid, dass ich Ihnen erst jetzt antworte. In der fraglichen Zeit war ich arbeitslos. Ich habe mich jedoch nicht beim Arbeitsamt gemeldet. Im Nachhinein bereue ich das auch und schäme mich sehr dafür!“

Rührend… :)
Dabei ging es nur um eine Kontenklärung für einen gerade einmal 30-jährigen Versicherten, der eine Lücke von rund zwei Monaten aufwies.

Die Rentenversicherung hat mit der Steuer nichts zu tun!

21. Januar 2006

Schon vor einiger Zeit berichtete ich, dass es für Rentner nicht notwendig ist, Lohnsteuerkarten einzusenden.

Auch auf Renten sind Steuern zu zahlen – und dementsprechend kommen viele Anrufe zu diesem Themenkomplex bei uns an. Oft kriegen wir auch ungefragt die Lohnsteuerkarten eingesandt, die wir dann wieder zurückschicken. Wenn man uns am Telefon fragt, wer in Bezug auf die Steuer helfen kann, dann geben wir immer die Auskunft, dass man sich dazu an sein Finanzamt oder einen Steuerberater wenden soll – wir sind dazu weder befugt noch fachlich informiert. Ich bin ja froh, wenn ich selber meine Steuererklärung ohne Probleme hinbekomme… ;)

Anlässlich der herrschenden Verwirrung zu diesem Thema wurde im tag, der Kundenzeitschrift der knappschaftlichen Krankenversicherung, ein Artikel dazu gebracht. Dort stehen eigentlich alle notwendigen Informationen drin – und am Ende steht folgendes:

Ich habe individuelle Fragen zur Rentenbesteuerung. Wer kann mir helfen?
Individuelle Auskünfte zur Besteuerung können nur die Finanzämter, Steuerberater oder Lohnsteuerhilfevereine erteilen.

Das ist eine klare Ansage. Dennoch rufen sehr viele Versicherte auch gerade aufgrund dieses Artikels bei uns an und verweisen teilweise sogar darauf!

Warum das ganze?

Ganz einfach… direkt unter dem Artikel zum Thema Besteuerung der Renten findet sich folgender Artikel:

Individuelle Rentenberatung
Haben Sie Fragen zur Rente [...] haben Sie Interesse an der privaten Altersvorsorge?
[...]

Noch Fragen?
Für eine telefonische Beratung sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter [...] unter der kostenfreien Telefonnummer [...] zu erreichen.

Eigentlich behandelt dieser Artikel die Auskunfts- und Beratungsstellen und listet alle Telefonnummern auf, damit man dort ggf. einen Termin vereinbaren kann. Der Absatz „Noch Fragen?“ verweist dann an die allgemeine Hotline – die manchmal auch zu den jeweiligen Sachbearbeitern hin verbindet.

Ich kann es absolut nachvollziehen, dass ein Rentner, der sich um die Steuerfragen seiner Rente sorgt, nach einem solchen Artikel erfreut den Hinweis über die individuelle Rentenberatung (auf der selben Seite, direkt dadrunter!) liest. Das er sich dann entweder an die dort genannten Servicenummern oder direkt bei den zuständigen Sachbearbeitern, dessen direkte Durchwahl standardmäßig auf den Schreiben und Bescheiden steht, meldet.

Vielleicht hätte man hier durch das Layout eine bessere Trennung der beiden unabhänbgigen Artikel (Steuerbelastung der Renten und Auskunft- und Beratungsstellen) erreichen können – oder am besten nicht beides auf ein- und dieselbe Seite gelegt…